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presse
Von Lebenslust und
Liebesleid
Michael Balke, einer der beiden Künstlerischen
Leiter des Festivals, dirigierte das Nationaltheater Mannheim Orchester
in gewohnter Souveränität. Er formte das Ensemble zu einem höchst
sensiblen, überaus mächtigen Klangkörper, der das Gesangstrio perfekt
begleitete.
Badische Neueste Nachrichten, 4.8.2009
"Famose Operngala zum Festivalsausklang"
Der Tenor Xavier Moreno und das Orchester
des Nationaltheaters Mannheim mit dem Dirigenten Michael Balke krönten
den Erfolg des Sasbachwaldener Festivals
Nach der famosen Operngala im sehr gut besuchten
Pavillon des Kurparks feierten die Zuschauer stehend die Künstler, den
Dirigenten Michael Balke, den Tenor Xavier Moreno und die Mitglieder
des Nationaltheaters Mannheim. [...] »Spanische Nacht« war das Motto
der »Ton-Gala«, weil alle Programmteile in Spanien handeln. Don Juan,
der schlimmste (und erfolgreichste) Frauen-Verführer spielt als Mozarts
»Don Giovanni« in Spanien.
Der Auftakt mit der Ouvertüre förderte packend die
Doppelbödigkeit des wüsten Helden zwischen Charme und bösem Ende
zutage. Auch in der Ouvertüre zu »Figaros Hochzeit« glänzten Dirigent
Michael Balke und seine Musiker mit sprühendem Leben: Des Dieners
Figaro Wendigkeit, seinen hellwachen Witz und Verstand vergegenwärtigte
das Orchester mit jagendem Presto, mit den überraschenden
sforzato-Schlägen in das eilige Gewisper von Violinen und Holzbläsern
hinein - ein Geniestreich!
Vollendetes Spiel
Den anderen Figaro, den aus »Barbier von Sevilla«,
zeichnet Rossinis Ouvertüre nicht minder temperamentvoll. Das kleine,
sehr gut eingespielte Orchester ließ kein schönes Detail untergehen;
vollendet gelang der aufregende Tempowechsel am Schluss. Präzis war das
Zusammenspiel in Rossinis »Gewitter«, der tröpfelnde Regen zu Beginn,
prasselnd bald darauf und von Blitz und Donner umtobt, bis sich alles
wieder im gereinigten C-Dur besänftigte.
Der spanische Tenor Xavier Moreno brachte die in
Deutschland unbekannte Gattung der »Zarzuela« aus seinem Heimatland zu
Gehör. In vielen Beispielen sang er mit starkem Ausdruck und
kultivierter Stimme Arien aus Werken, die dem Typ unserer Operette
nahekommen. Mediterrane Emotionen voller Glut, Flehen und Wehmut kamen
zu Wort; Morenos Gesang, von lebhafter Gestik und Mimik untermalt,
wandelte das etwas rauhe Spanisch in strömendes Melos, führte es
durchaus höhensicher in Tenor-Gipfellagen, nach denen die Bravos der
Zuhörer nie ausbleiben.
Die Musiker dankten es ihnen mit der Zugabe, der
musikalischen Inkarnation Spaniens: Freudige Beckenschläge begleiteten
die rauschenden Fiesta-Takte des Vorspiels zu »Carmen« von Georges
Bizet.
Mittelbadische Presse, 06.08.2008
Die 13. Richard-Wagner-Tage in einem
brillanten Konzert mit Kresimir Strazanac und Michael Balke eröffnet.
Il Gazzettino (Venedig), 16.11.2008
Die Ortenau hat ein
neues Klassik-Festival
Die drei Sänger - wie auch Pianist und
Festivalmacher Michael Balke waren einen Opernabend mehr als wert.
[...] Der sehr dunkel gefärbte Alt von Jale Papila ist zunächst ganz
innig - und steht in reizvollem Gegensatz zu dem etwas flirrenden Klang
des Klaviers, das impressionistisch anmutende Farben voller feiner
Reibungen einstreut. Eine Großtat, wie Balke die Harfen-Arpeggien und
die irisierenden Geigen der Orchestrierung hörbar macht, mit
sphärischen, hohen Akkorden, die wie Surren und Sirren klingen - eine
göttlich schöne Darbietung.
Badische Neueste Nachrichten, 7.8.2007
Brillante Musiker
Die Musiker Gregor Dierck (Violine) und Michael
Balke (Klavier) agierten überaus bravourös. Nach Mozarts Sonaten KV 303
und 304 begeisterte das Duo mit Schuberts 1816 entstandener Sonatine
op.137.
Badische Neueste Nachrichten, 6.8.2007
Abenteuer des Heiratsunwilligen
Schauspieler Christian Quadflieg beleuchtete
Goethes Beziehungen zu Frauen. Die Musiker Gregor Dierck und Michael
Balke begeisterten mit virtuos vorgetragenen Sonaten von Mozart und
Schubert. Die Vermählung zwischen Text und Musik gelang. Das Publikum
applaudierte ausdauernd.
Mittelbadische Presse, 6.8.2007
Viel gelacht und viel geklatscht
Pianist Michael Balke spielte mit großer
Souveränität und Ausdrucksstärke. Einfühlsam vermochte er den Sängern
einen Teppich zu bieten, auf dem diese sich frei entfalten konnten. Ob
in den von Spontaneität lebenden Volksliedern oder in den rhythmisch
komplizierten und teils virtuosen Vier Ernsten Gesängen - die Balance
und das Zusammenspiel waren durchweg harmonisch. Der Liederabend war
nicht nur ein kultureller, sondern auch ein Publikumserfolg.
Begeisterter Beifall zwang dem Ensemble drei Zugaben ab. Als der
Applaus noch immer kein Ende nehmen wollte, boten die Künstler das wohl
bekannteste Lied von Brahms dar. Mit "Guten Abend gut Nacht", in
faszinierender Schlichtheit vorgetragen, gaben sie dem Abend einen
würdigen Abschluss.
klassik.com, 2. 2. 2004
Grad' so mag der alte Brahms es sich gewünscht
haben
Die kunstvoll edle Schlichtheit von "Da unten im
Tale" oder "In stiller Nacht" klang im intimen Rahmen der Galerie
gerade so wie der alte Brahms sich dies gewünscht haben mag: direkt,
natürlich, frisch. Mit jener Prise Ironie, die dem einen oder anderen
Feinslieblichen und Jungfräulein der Romantik gut zu Gesichte stand.
Weiter so. Die etwas andere klassische Konzertreihe, begleitet von
Michael Balke am Flügel, wird im März mit Liederzyklen von Schumann
fortgesetzt.
Die Welt - 2. 2. 2004
Sommerlochfestival: Michael Balkes Klavierabend im
Städtischen Museum
Kontinuierlich arbeitete sich Balke auf den
Höhepunkt zu. Bis zu Johannes Brahms’ Klavierstücken op. 119. Da zog er
alle Register seines noch jungen Könnens. So wenig melodisches Material
haben diese Miniaturen. Fast könnte man sie spröde nennen. Aber die
Farben der Harmonik, die kühn verfugten Rhythmen machen aus jedem eine
kleine Reise in die Welt des späten Brahms. [...] Balke trat die Reise
an und nahm den Hörer mit. [...] Das ganze hatte Form und Maß und kam
ganz unaufdringlich daher und dennoch ganz bedeutungsschwer. Da war
Feinschliff hörbar, Zug und Balance, und die Technik wurde Mittel.
[...] Bereits in Leos Janaceks Sonate "Von der Straße" zeigte Balke,
dass ihm das (Spät-) Romantische liegt.[...] Auch in Julius Reubkes
"Scherzo" gelangen ihm perlende Bass-Linien, darüber ein schwebendes
Thema. [...] So paradox es klingt: Die Virtuosität schien ihm eher Lust
als Last. Aus der Tiefe stieg virtuos der Hymnus.
Braunschweiger Zeitung, 24. 7. 2002
Zupackendes Temperament bewiesen
Das junge, 1999 in Cincinnati gegründete Ensemble
bewies dabei Vielseitigkeit, zupackendes Temperament, große
künstlerische Reife und überhaupt einen Musizierstandard, wie man ihn
noch vor wenigen Jahren bei Preisträgerkonzerten der "Jeunesses
Musicales" nicht kannte.
Alfred Schnittkes 1992 entstandenes zweisätziges Trio bildete den
Schwerpunkt des ersten Konzertteils. [...] Was diese Komposition
letztlich doch zusammenhält, ist wohl weniger das rationale Bemühen um
Form als vielmehr die radikale Subjektivität und das Pathos der tief
persönlichen Aussage, der Musik eines von Leid und Zerstörung geprägten
Jahrhunderts und nicht zuletzt die enorm engagierte, hochexpressive und
hochkonzentrierte Interpretation, die das "Brunsvik Trio" dem Werk
angedeihen ließ.
Weit mehr als nur kompetent erwies sich dieses Preisträger-Ensemble -
namentlich Michael Balke (Klavier), Johannes Hehrmann (Violine) und
Ryan Molzan (Violoncello) - auch auf dem Feld der klassischen und
romantischen Literatur: Bei dem eingangs gespielten, dreisätzigen Trio
KV 564 hatte besonders der Pianist Gelegenheit, mit mühelos perlenden
Läufen seine Brillanz unter Beweis zu stellen. Ganz anders - und nicht
nur wegen der hier erforderlichen romantischen Tongebung - ging es
dafür nach der Pause bei Robert Schumanns viersätzigem F-Dur-Trio aus
dem Jahr 1847 zur Sache: Eindrucksvolle Geschlossenheit und die
stürmische Verve des Ensemblespiels ließen sofort aufhorchen.
Eindrucksvoll war auch die hochromantische und fast atemlose
Gefühlsspannung, in der das "Trio Brunswick" die Höhen und Tiefen der
Partitur durchmaß und den Satzcharakteren gerecht wurde: Dem
melodischen Espressivo des zweiten Satzes mit seinen vielfältigen
Schattierungen wie dem spanisch anmutenden dritten ("In mäßiger
Bewegung") mit seinen Folklore-Anklängen und dem großen Schluss, in dem
Schumann sich geistvoll mit dem polyphonen Stil Bachs auseinander
setzt. Für den langen und herzlichen Beifall bedankten sich die Musiker
mit dem Beginn des "Geistertrios" von Ludwig van Beethoven.
Fränkische Nachrichten, 4. 10. 2001
Trio von höchster Qualität
[...], wo sie mit Werken von Beethoven, Schumann
und Schostakowitsch Begeisterung hervorriefen und den Beweis für ihr
außerordentliches Können, vor allem aber ihr nahtloses und der jeweils
interpretierten Musik ein hohes Maß an Authentizität verleihendes
Zusammenspiel antraten. [...] Die vom – sich aber nie in den
Vordergrund drängenden – Pianisten Michael Balke ausgehenden Impulse
wurden von Johannes Hehrmann (Violine) und Ryan Molzan (Cello) stets
präzise und intonationsgenau aufgenommen und in ein bei aller
vorwärtsdrängenden Verve immer ausgewogenes Klangbild eingebunden,
kurz: Triospiel, wie man es sich wünscht!
Bonner Rundschau, 30. 9. 2000
Musik, die unter die Haut geht
Was man an diesem Nachmittag erleben konnte,
lässt Großes hoffen für die Zukunft. [...] brachte eine sensationelle
Begegnung mit einem hoch begabten Klaviertrio. [...] Die Klang-Balance
zwischen diesen Dreien, allesamt auf hohem Niveau musizierend, ist
überaus ausgewogen, der Augenkontakt ist so intensiv wie der gemeinsame
Wille zur Ausdrucksfindung, zur unverstellten Expression.
General Anzeiger, 28. 9. 2000
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