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presse
Die 13. Richard-Wagner-Tage in einem brillanten Konzert mit Kresimir Strazanac und Michael Balke eröffnet.
Il Gazzettino (Venedig), 16.11.2008
Die Ortenau hat ein neues Klassik-Festival
Die drei Sänger - wie auch Pianist und Festivalmacher Michael Balke waren einen Opernabend mehr als wert. [...] Der sehr dunkel gefärbte Alt von Jale Papila ist zunächst ganz innig - und steht in reizvollem Gegensatz zu dem etwas flirrenden Klang des Klaviers, das impressionistisch anmutende Farben voller feiner Reibungen einstreut. Eine Großtat, wie Balke die Harfen-Arpeggien und die irisierenden Geigen der Orchestrierung hörbar macht, mit sphärischen, hohen Akkorden, die wie Surren und Sirren klingen - eine göttlich schöne Darbietung.
Badische Neueste Nachrichten, 7.8.2007
Brillante Musiker
Die Musiker Gregor Dierck (Violine) und Michael Balke (Klavier) agierten überaus bravourös. Nach Mozarts Sonaten KV 303 und 304 begeisterte das Duo mit Schuberts 1816 entstandener Sonatine op.137.
Badische Neueste Nachrichten, 6.8.2007
Abenteuer des Heiratsunwilligen
Schauspieler Christian Quadflieg beleuchtete Goethes Beziehungen zu Frauen. Die Musiker Gregor Dierck und Michael Balke begeisterten mit virtuos vorgetragenen Sonaten von Mozart und Schubert. Die Vermählung zwischen Text und Musik gelang. Das Publikum applaudierte ausdauernd.
Mittelbadische Presse, 6.8.2007
Viel gelacht und viel geklatscht
Pianist Michael Balke spielte mit großer Souveränität und Ausdrucksstärke. Einfühlsam vermochte er den Sängern einen Teppich zu bieten, auf dem diese sich frei entfalten konnten. Ob in den von Spontaneität lebenden Volksliedern oder in den rhythmisch komplizierten und teils virtuosen Vier Ernsten Gesängen - die Balance und das Zusammenspiel waren durchweg harmonisch. Der Liederabend war nicht nur ein kultureller, sondern auch ein Publikumserfolg. Begeisterter Beifall zwang dem Ensemble drei Zugaben ab. Als der Applaus noch immer kein Ende nehmen wollte, boten die Künstler das wohl bekannteste Lied von Brahms dar. Mit "Guten Abend gut Nacht", in faszinierender Schlichtheit vorgetragen, gaben sie dem Abend einen würdigen Abschluss.
klassik.com, 2. 2. 2004
Grad' so mag der alte Brahms es sich gewünscht haben
Die kunstvoll edle Schlichtheit von "Da unten im Tale" oder "In stiller Nacht" klang im intimen Rahmen der Galerie gerade so wie der alte Brahms sich dies gewünscht haben mag: direkt, natürlich, frisch. Mit jener Prise Ironie, die dem einen oder anderen Feinslieblichen und Jungfräulein der Romantik gut zu Gesichte stand. Weiter so. Die etwas andere klassische Konzertreihe, begleitet von Michael Balke am Flügel, wird im März mit Liederzyklen von Schumann fortgesetzt.
Die Welt - 2. 2. 2004
Sommerlochfestival: Michael Balkes Klavierabend im Städtischen Museum
Kontinuierlich arbeitete sich Balke auf den Höhepunkt zu. Bis zu Johannes Brahms’ Klavierstücken op. 119. Da zog er alle Register seines noch jungen Könnens. So wenig melodisches Material haben diese Miniaturen. Fast könnte man sie spröde nennen. Aber die Farben der Harmonik, die kühn verfugten Rhythmen machen aus jedem eine kleine Reise in die Welt des späten Brahms. [...] Balke trat die Reise an und nahm den Hörer mit. [...] Das ganze hatte Form und Maß und kam ganz unaufdringlich daher und dennoch ganz bedeutungsschwer. Da war Feinschliff hörbar, Zug und Balance, und die Technik wurde Mittel. [...] Bereits in Leos Janaceks Sonate "Von der Straße" zeigte Balke, dass ihm das (Spät-) Romantische liegt.[...] Auch in Julius Reubkes "Scherzo" gelangen ihm perlende Bass-Linien, darüber ein schwebendes Thema. [...] So paradox es klingt: Die Virtuosität schien ihm eher Lust als Last. Aus der Tiefe stieg virtuos der Hymnus.
Braunschweiger Zeitung, 24. 7. 2002
Zupackendes Temperament bewiesen
Das junge, 1999 in Cincinnati gegründete Ensemble bewies dabei Vielseitigkeit, zupackendes Temperament, große künstlerische Reife und überhaupt einen Musizierstandard, wie man ihn noch vor wenigen Jahren bei Preisträgerkonzerten der "Jeunesses Musicales" nicht kannte.
Alfred Schnittkes 1992 entstandenes zweisätziges Trio bildete den Schwerpunkt des ersten Konzertteils. [...] Was diese Komposition letztlich doch zusammenhält, ist wohl weniger das rationale Bemühen um Form als vielmehr die radikale Subjektivität und das Pathos der tief persönlichen Aussage, der Musik eines von Leid und Zerstörung geprägten Jahrhunderts und nicht zuletzt die enorm engagierte, hochexpressive und hochkonzentrierte Interpretation, die das "Brunsvik Trio" dem Werk angedeihen ließ.
Weit mehr als nur kompetent erwies sich dieses Preisträger-Ensemble - namentlich Michael Balke (Klavier), Johannes Hehrmann (Violine) und Ryan Molzan (Violoncello) - auch auf dem Feld der klassischen und romantischen Literatur: Bei dem eingangs gespielten, dreisätzigen Trio KV 564 hatte besonders der Pianist Gelegenheit, mit mühelos perlenden Läufen seine Brillanz unter Beweis zu stellen. Ganz anders - und nicht nur wegen der hier erforderlichen romantischen Tongebung - ging es dafür nach der Pause bei Robert Schumanns viersätzigem F-Dur-Trio aus dem Jahr 1847 zur Sache: Eindrucksvolle Geschlossenheit und die stürmische Verve des Ensemblespiels ließen sofort aufhorchen.
Eindrucksvoll war auch die hochromantische und fast atemlose Gefühlsspannung, in der das "Trio Brunswick" die Höhen und Tiefen der Partitur durchmaß und den Satzcharakteren gerecht wurde: Dem melodischen Espressivo des zweiten Satzes mit seinen vielfältigen Schattierungen wie dem spanisch anmutenden dritten ("In mäßiger Bewegung") mit seinen Folklore-Anklängen und dem großen Schluss, in dem Schumann sich geistvoll mit dem polyphonen Stil Bachs auseinander setzt. Für den langen und herzlichen Beifall bedankten sich die Musiker mit dem Beginn des "Geistertrios" von Ludwig van Beethoven.
Fränkische Nachrichten, 4. 10. 2001
Trio von höchster Qualität
[...], wo sie mit Werken von Beethoven, Schumann und Schostakowitsch Begeisterung hervorriefen und den Beweis für ihr außerordentliches Können, vor allem aber ihr nahtloses und der jeweils interpretierten Musik ein hohes Maß an Authentizität verleihendes Zusammenspiel antraten. [...] Die vom sich aber nie in den Vordergrund drängenden Pianisten Michael Balke ausgehenden Impulse wurden von Johannes Hehrmann (Violine) und Ryan Molzan (Cello) stets präzise und intonationsgenau aufgenommen und in ein bei aller vorwärtsdrängenden Verve immer ausgewogenes Klangbild eingebunden, kurz: Triospiel, wie man es sich wünscht!
Bonner Rundschau, 30. 9. 2000
Musik, die unter die Haut geht
Was man an diesem Nachmittag erleben konnte, lässt Großes hoffen für die Zukunft. [...] brachte eine sensationelle Begegnung mit einem hoch begabten Klaviertrio. [...] Die Klang-Balance zwischen diesen Dreien, allesamt auf hohem Niveau musizierend, ist überaus ausgewogen, der Augenkontakt ist so intensiv wie der gemeinsame Wille zur Ausdrucksfindung, zur unverstellten Expression.
General Anzeiger, 28. 9. 2000
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